Weiter im Text

Pumora ist umgezogen.

Pumora has moved.

Anleitung Kindermütze

Zum Jahresanfang mal ein kleines Schmankerl für diejenigen mit Stricknadeln und Kind ;)

Um mein neues Strickprogramm auszutesten habe ich eine Anleitung für die Lieblingsmütze meiner Tochter geschrieben. Ich hoffe sie gefällt euch so wie ihr. Zum Glück hatte ich alle Schritte und sogar noch die Wollbanderole in meinem Projektbuch, so musste ich nicht mal Reihen zählen. Die Anleitung gibt es hier oder bei Ravelry kostenlos zum herunterladen :)

In order to test my new knittingpattern program I wrote a pattern of my daugthers favorite hat. I hope you like it like my daughter does. Fortunatly the pattern and wool tag were written down in my project book. I never even had to count stitches. The pattern is available for free here or on ravelry.

 

Kleine Preview

Der erste Prototyp für das neue Nadelmaß.

Wohin mit dem ganzen Stoff?

Wer kennt das nicht? Wenn man nähen kann, kommt es fast unweigerlich dazu, dass man alles aufhebt, was man nur irgendwie zum Nähen gebrauchen kann. Und meist bleibt es nicht bei unverarbeiteten Stoffen, sondern weitet sich auf Knöpfe, Garne, Reißverschlüsse und natürlich auch getragene Kleidung aus. Doch was tun mit den Stapeln, Tüten und Kisten mit Sachen die zu schade zum wegwerfen, aber nicht unbedingt mehr in den Kleiderschrank zurück sollen?

Elisabetta von renew fabrics hat einen  lesenswerten Artikel über den Werdegang von Kleiderspenden geschrieben. Die landen leider zum Großteil nicht, wie man annehmen sollte, bei bedürftigen Menschen, sondern werden gewinnbringend über Großunternehmen verhökert. Teilweise mit großem negativen Einfluss auf die Wirtschaft dieser Länder.

Was aber tun mit Kleidung, die man nicht mehr braucht? Im folgenden zeige ich euch ein paar Möglichkeiten wie man die Klamottenstapel abbauen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

 

1. Patchwork

Man glaubt es kaum, aber mit Patchwork kann man extrem viel verarbeiten woraus man normalerweise nichts mehr machen kann. Dabei gilt je kleiner die Einzelelemente des Musters, desto mehr kann verarbeitet werden. Man muss nicht einmal komplizierte Muster nähen, für den Anfang oder wenns schnell gehen soll reichen einfache Quadrate oder Rechtecke.

Hier einmal 2 Beispiele für Patchworkdecken aus aussortieren Hosen, Röcken, Hemden und Stoffen, die zu dunkel, zu viel oder anderweitig nicht in mein Nähschema passen. Die Quadrate sind 10x10cm groß + an jedem Rand 1cm Nahtzugabe.

Wie man sieht sind auch die Seitennähte der Hosen mit eingearbeitet. Die beiden Decken habe ich farblich nach rot/creme/grün  und blau/türkis/beige sortiert. Je nachdem was man da hat bietet sich eine farbliche Sortierung an, es sei denn man steht auf buntes Chaos :D

Auch von der Kombination der Texturen her ist es Geschmackssache ob man alles mit allem mischen will oder lieber glatte, stark texturierte und weiche Stoffe trennen will. Ich persönlich stehe auf Materialmix bei Patchwork. In meinen Decken oben ist Cord, Jeans, dünner, glatter Baumwollstoff, Stoff mit Webmuster, flauschiger Stoff und ein etwas rauher Wollstoff drin. Womit man etwas bei größeren Flächen aufpassen sollte ist Jersey bzw. generell sehr flexible Stoffe. Da bieten sich kleinere Flächen an, da große Flächen sich beim Nähen oder auch später in der Decke verziehen können.

Decken sind eine super Möglichkeit um viel Kleidung auf einmal darin zu verarbeiten. Wer nicht so der Decken-Fan ist oder einfach genug hat, kann auch Einkaufstaschen, Kissenbezüge, Mäppchen, Kuscheltiere und vieles mehr gestalten.

 

2. Kinderkleidung

Wer Kinder hat, hat in der Regel auch viele Kinderklamotten. Da gerade Kindersachen oft schöne Muster und Farben haben, sind sie viel zu schade zum wegschmeissen. Wer also noch Kinderstrampler/ Bodys/Strumpfhosen/ Hemdchen etc. hat die keinen Abnehmer im Freundeskreis gefunden haben oder schon Besuch vom Kirschsaft hatten und nicht weiß was tun – im folgenden ein paar Einsatzgebiete für Kinderklamotten.

Kindersachen sind klein (ja, wirklich!). Aus diesem Grund kann man in der Regel keine großen Teile daraus ausschneiden, brauchen wir allerdings auch nicht.Um Platz zu sparen nehme ich mir die Kindersachen und schneide rigoros über all die Nähte inklusive Nahtzugabe ab. So trennt man am schnellsten Vorder- und Rückteil, sowie die Ärmel von einander. Bei Hosen, Kleidern, Jacken, Röcken geht das genauso. Bei glatten Baumwollstoffen kann man auch auftrennen, da industriell gefertigte Kleidung aber in der Regel mit Overlock innen versäumt ist, macht es wenig Spaß das alles zusätzlich zur Naht aufzutrennen. Also kurzen Prozess gemacht und ab mit den Nähten. Dann kann man schauen wo Flecken sind und diese Teile gegebenenfalls aussortiern oder abschneiden. Knöpfe und andere Zusatzteile werden natürlich aufgehoben, dafür gibt es auch Anwendungsmöglichkeiten.

Die von den Nähten getrennten Teile sind auf einmal viel flacher und lassen sich super falten und in Kartons stapeln. Ich habe z.B. einen Kinderschuhkarton mit solchen Stoffstücken in meiner Nähecke zu stehen.

Soweit so gut, was jetzt damit?

Man kann z.B. einfache Motive ausschneiden und diese auf T-Shirts, Röcke oder Hosen aufnähen. Getragene Jerseystoffe fransen nicht mehr aus, deshalb kann man das Motiv einfach mit 3-4mm Abstand zum Rand aufsteppen. Aufpassen, dass man keine spitze Nadel verwendet, sondern eine mit Kugelspitze, sonst näht man sich ganz tolle Löcher in den Stoff und es irgendwann aus. Also am besten vorher einmal an einem Reststück ausprobieren.

Am leichtesten gehen kleinere Motive, bei größeren sollte man das Motiv mit Textilkleber, Handstichen oder anderen Applikationshilfen fixieren und dann erst nähen. An Motiven könnte man nehmen:  Herzen, Pilze, Autos, Bäume, Blumen, Enten, diverse Obst- und Gemüsesorten und vieles mehr. So lassen sich auch Kirschsaftunfälle und kleinere Löcher abdecken und das Lieblingshemd kann noch eine Weile länger getragen werden.

 

Wer scharf auf Handnähen ist und viel Zeit hat, kann z.B. so etwas hier machen:

Mein Mammutprojekt, das wenn es irgendwann mal fertig ist aus jedem Lebensjahr der Kinder Kleidung enthält. Es sind auch andere Stoffe enthalten, aber alle haben einen gewissen Erinnerungswert z.B. ein besonderer Anlass wann und wo ich sie gekauft habe, oder sie waren einmal etwas anderes. In 10 Jahren oder so (optimistisch geschätzt haha) habe ich dann eine Doppelbettdecke querbeet in Farben und Mustern gefüllt mit Erinnerungsstücken. Meine Hexagone sind enorme 5cm groß. Da kann man so ziemlich alles drin verarbeiten was man hat. Es dauert nur etwas länger.

Die Hexagone werden mit der englischen Patchworktechnik genäht. Das Video hier zeigt sehr schön wie man die Hexagone herstellt (etwas anders als bei mir, aber viel zeitsparender da man als Grundlage einen quadratischen Stoff nimmt).

Die Papierschablonen kann man aus allem ausschneiden was einem zwischen die Finger gerät. Etwas stabiler sollte es sein, wie Faltprospekte z.B. aber es gehen auch alte Rechnungen, Briefumschläge, Werbung, normales Drucker- oder Schreibpapier. Bei Zeitungen wirds schwieriger, die sind zum einen sehr dünn und zum anderen färbt die Tinte gerne auf der Rückseite der Stoffe ab, was man bei hellen Stoffen eventuell sehen kann.

Viel Spaß beim Nähen und schnippeln!

Wenn ein Nadelspiel voll Farbe schlechtes Wetter versüßt…

Momentan gehts bei mir bunt zu auf den Nadeln. Ergebnisse gibt es bald im Shop zu sehen.

Nikolaus-Wundertüten

Die Tütchen für die Aktion Nikolaus-Wundertüten sind fertig und abschickbereit. Ab dem 1. November kann man im Wundertüten Spendenshop Tüten zu 10, 15 oder 20€ erwerben. Der Erlös wird an die Kinderhospize Bärenherz und Löwenherz gespendet.

 

Der “du machst doch Handarbeiten, oder?”-Effekt hat mir eine Riesenladung Stickgarn von einer Freundin gebracht.

The “don’t you do needleworks?”- effect got me lots of embroidery floss in lots of colours from a friend.

Meine Lieblingskreuznahtvarianten

My favorite herringbone stitch variations

neue Sticharten ausprobieren aus meinem Stickbuch, das genauso alt ist wie ich ;)

testing stitches from a book the same age as I am ;)

Farbwirkung

Da jetzt die graue Jahreszeit anfängt, mal ein kleines Video das  zeigt wie komplex unsere Farben eigentlich sind. Anhand von Bildern bekannter Impressionisten, die ja berühmt für ihre leuchtenden Farbeffekte sind, zeigt der Film wie viel Leuchtkraft mit Graustufen erreicht werden kann. Vielleicht nimmt das dem ein oder anderen ja die Scheu vorm Grau :)

Auch die anderen Videos über Farben von Richard Nelson sind sehenswert.

Color Luminosity from Richard (Dick) Nelson on Vimeo.

Watermellish

Gerade drüber gestolpert: Watermellish

Gespickt mit Tutorials und kostenlosen sowie bezahlbaren Vorlagen zeigt Tanja auf ihrer Seite wie man mit wenig Wolle süße Motive auf handgestricktes aufstickt und dabei das gestrickte mimt.

Draussen

So langsam hat sich der Herbst eingeschlichen und den Sommer, der eigentlich nur ein verlängerter April war, abgelöst. Die Kleine freut sich immer auf die Pfützenzeit, Gummistiefel an und los geht das Pitschepitschepatsche :D